Radtouren

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Radtouren-Service Nie mehr Orientierungslos

Orientierungslos - war gestern

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navi-1_200x150Der praktikable Einsatz einer GPS-Navigation für Radfahrer beschäftigt mich schon seit längerer Zeit. Angefangen hat es mit einfachen Geräten, die die aktuelle Position mittels Darstellung von Koordinaten anzeigen konnten. Die gefahrene Route wurde im Gerätedisplay angezeigt und in Form einer Linie, die der jeweiligen Fahrtrichtung entsprach, aufgezeichnet und gespeichert. In der Folgezeit kam eine karg ausgestattete Software hinzu, die einen Datenaustausch zwischen Navigationsgerät und dem PC ermöglichte.
Eine praxistaugliche Lösung sieht anders aus.
Vorstellen möchte ich deshalb das von mir aktuell verwendete System, mit dem ich sehr zufrieden bin. Mein Computer ist zur Routenvorplanung und Nachbereitung mit dem MagicMaps Tour Explorer mit einer Karte für ganz Deutschland ausgerüstet.
navi-2_104x200Die Navigationsbasis am Rad bildet ein PDA (Westentaschencomputer) mit integriertem GPS-Empfänger und Windows-mobile-Betriebssystem. Neben den Programmen, die Windows standardmäßig mitbringt, kann zusätzliche Software auf dem Gerät installiert werden. Für die Fahrrad-Navigation verwende ich das Programm „MagicMaps2go“. Auf dem Display werden alle Informationen angezeigt, die ich brauche: Darstellung meiner Position in einer für Radfahrer optimierten topografischen Karte. Feld- und Waldwege, Gebäude- und Geländestrukturen, so, wie ich das von den Papierlandkarten für Radfahrer gewöhnt war. Doch um das leidige Kartendrehen brauche ich mich nun nicht mehr zu kümmern. Der PDA dreht die Karte bei einem Richtungswechsel immer wieder in Fahrtrichtung. Die Himmelsrichtung wird zur Orientierung auch noch angezeigt. Präsent sind ebenfalls die gefahrene Geschwindigkeit, die Streckenentfernungen und die Höhendaten. Entspannend ist das Fahren nach der Anzeige des Richtungspfeils. Ein kurzer Blick genügt und schon ist klar, in welche Richtung demnächst abzubiegen ist.
Bewährt hat sich auch die optional zu aktivierende Sprachansage. So können sie ganz beruhigt die Landschaft genießen oder sich, abseits der öffentlichen Straßen, mit anderen Fahrtteilnehmern unterhalten. Rechtzeitig vor einem Fahrtrichtungswechsel werden sie von einem deutlich gesprochenen „Achtung!“ um Aufmerksamkeit gebeten. Kurz danach erfolgt die Sprachansage der Abbiegerichtung. Die schlechte Lesbarkeit des Displays bei direkter Sonneneinstrahlung kann ich deshalb als zu nennenden Nachteil vernachlässigen.
navi-3_200x167Damit der Minicomputer stoßgeschützt und bei jedem Wetter am Rad zum Einsatz kommen kann, empfehle ich die Anbringung auf der Lenkertasche in einer wasserdichten Schutzhülle mit Roll-Klettverschluss. Die Firma Ortlieb bietet aufeinander abgestimmte Sets in unterschiedlicher Größe an.
Um den PDA den ganzen Tag über mit Strom versorgen zu können, befindet sich in der Lenkertasche ein ständig angeschlossener externer Akku-Pack. Alternativ ist auch eine Stromversorgung über den Nabendynamo möglich, entsprechende Verkabelung und zusätzliche elektronische Schaltung vorausgesetzt.
Ich habe mich allerdings für den Akku entschieden, weil er sowohl in voller Fahrt, wie auch im Stand, gleichmäßig Strom liefert.
So stellt selbst ein Abpacken des Gepäcks kein Problem dar. Zum Beispiel bei einem längeren Stopp mit Abstellen des Rades zwecks Besichtigung einer Stadt oder anderer Sehenswürdigkeiten. Fix den Klick-Verschluss der Lenkertasche betätigt und schon kann die Tasche mit dem weiterhin funktionsfähigen GPS-System mitgenommen werden.
Meine Wünsche sind mit diesem System erfüllt. Auf Tagestouren und bei der Urlaubsreise möchte ich die GPS-Unterstützung nicht mehr missen.

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