Radweg Berlin-Hameln

Der Radweg Berlin-Hameln (RBH) ist einer der wenigen Radfernwege, die Deutschland in West-Ost-Richtung durchqueren. Das Betrachten der Landschaft und das Genießen des Radfahrens bestimmen die Wegführung. Auf fast durchweg gut befahrbaren Wegen radelt man – abseits des Autoverkehrs – durch Berg- und Flusslandschaften, durchquert die fruchtbaren Bördelandschaften, die waldreichen Regionen des Fläming und die Seenplatte der unteren Havel.

Das Radeln auf dem RBH bietet eine besondere Gelegenheit, den Wechsel der Landschaftsformen auf sich wirken zu lassen. Weite und enge Täler (z. B. Fuhse- u. Remtetal) werden durchfahren, hohe Bergrücken bilden ein eindrucksvolles Panorama (z. B. Ith, Harz). Extensive Land- (Magdeburger Börde) und Forstwirtschaft (Fläming) zeigen sich ebenso wie Feuchtwiesenbiotope (Belziger Landschaftswiesen) und urwüchsige Auen (Elbe).

Großstädte werden gemieden. Das Leben in den kleinen Städten hingegen und vor allem das Landleben in den vielen durchfahrenen Dörfern lädt ein – zum beiläufigen Betrachten und mit manchen kleinen Besonderheiten zum eingehenden Erkunden.

Neue und alte Bundesländer zeigen sich mit ihren Gemeinsamkeiten und Besonderheiten. Und die politische, kirchliche, industrielle, verkehrstechnische und soziale Geschichte deutscher Fürstentümer, insbesondere aber Preußens, gerät mit vielerlei Zeugnissen in den Blick.

In Niedersachsen ist der Radweg durchgängig ausgeschildert, in Brandenburg sind inzwischen einige Schilder angebracht worden, in Sachsen-Anhalt endet die Ausschilderung zur Zeit noch in Üplingen. Somit ist es nötig, einige Streckenabschnitte nach Karte zu befahren oder aber mit einem GPS-fähigen Gerät zu fahren – die Daten finden Sie unten.